Mehr Achsen, weniger CO2

Zwischen den Keramikwerken Bromölla (SE) und Ekenäs (FI) pendeln neu überlange Lastwagen mit mehreren Anhängern. In Schweden war dafür eine besondere Bewilligung nötig. Doch die hat sich gelohnt – in doppelter Hinsicht.
Die Keramikwerke in Bromölla in Schweden und Ekenäs in Finnland liegen fast 1000 Kilometer auseinander und sind doch eng verbunden. Gemeinsam produzieren sie einen grossen Teil der Geberit Keramiken für Skandinavien. Mehrmals wöchentlich bringen Lastwagen Produkte aus Schweden nach Finnland oder umgekehrt.
Neu verkehren auf der Strecke High-Capacity-Transporte mit mehreren Anhängern und bis zu 35 Metern Länge. In Finnland ist das schon länger erlaubt, in Schweden erst seit Kurzem. «Es galt, nationale Bedingungen zu erfüllen und die lokalen Behörden an Bord zu holen», sagt Per-Olof Johansson, Leiter Logistik in Bromölla.
Mit den High-Capacity-Transporten sinken die Emissionen um rund 30 Prozent. Zudem fahren die neuen Fahrzeuge mit HVO-Treibstoff, einer ökologischen Dieselalternative. In Kombination ergibt sich eine CO2-Reduktion von rund 95 Prozent – und auch die Kosten sinken.