Geschäftsbericht 2025

Geschäftsbericht 2025

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Sorgfaltspflichterklärung

Die Geberit Gruppe erfüllt sämtliche gesetzlichen Anforderungen zur menschenrechtlichen und ökologischen Sorgfaltspflicht gemäss Art. 964a ff. des Schweizerischen Obligationenrechts (OR) (Art. 964a ff. OR-Inhaltsindex) sowie die einschlägigen Bestimmungen der Schweizerischen Verordnung über die Sorgfaltspflichten und Transparenz im Bereich Mineralien und Metalle aus Konfliktgebieten und Kinderarbeit (VSoTr). Weitere Informationen zur Einhaltung der Sorgfaltspflichten siehe Unternehmenskultur und Kartellrecht.

Hinsichtlich Kinderarbeit und Menschenrechte bestehen klare Grundsätze und Verpflichtungen gemäss der Geberit Erklärung zu den Menschenrechten und dem umfassend überarbeiteten Verhaltenskodex für Lieferanten.

Der Ansatz zur Sorgfaltspflicht referenziert auf die international anerkannten Rahmenwerke, namentlich auf:

  • Internationale Menschenrechtscharta inkl. der relevanten Rechte aus den UN-Zivil- und Sozialpakten

  • UN Global Compact

  • UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte

  • UN-Kinderrechtskonvention

  • UN-Frauenrechtskonvention

  • Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO)

Darüber hinaus entspricht der Geberit Ansatz den Anforderungen des deutschen Lieferketten­sorgfaltspflichten­gesetzes (LkSG). Die entsprechenden Prozesse zur Risikoanalyse, Vermeidung und Korrektur sind in das Gruppen-Risikomanagement integriert und werden jährlich validiert. Alle Inhalte, die sich auf Sorgfaltspflichten beziehen, sind in den entsprechenden Kapiteln des vorliegenden Nachhaltigkeitsberichts integriert, gemäss der untenstehenden Auflistung:

Referenzmatrix: Due-Diligence-Themen

Due-Diligence-Thema Umwelt Menschen Referenz

Verankerung von Due Diligence in Governance, Strategie und Geschäftsmodell

Die Nachhaltigkeitsstrategie ist integraler Bestandteil der Unternehmensführung. Sie wird durch CEO und Group Executive Board gesteuert. Investitionsentscheidungen unterliegen einem internen CO2-Preis.

Menschenrechtliche Sorgfaltspflichten sind in Unternehmensstrategie integriert. Zuständigkeit für eigene Belegschaft: Corporate HR; für Lieferkette: Corporate Purchasing. Verhaltenskodex für Mitarbeitende und Lieferantenkodex verpflichtend.

ESG-Governance

Risikomanagement

Einbindung von Stakeholdern

Wesentlichkeitsanalyse

Einbindung betroffener Stakeholder

Stakeholder-Dialog erfolgt im Rahmen der Wesentlichkeitsanalyse, durch regelmässigen Datenaustausch zu CO2-Emissionsreduktion und anlässlich Produktökobilanzen mit Lieferanten und Kunden, durch NGOs und über Behördenkontakte.

Beschwerdemechanismen: Geberit Integrity Line (Mitarbeitende), Integrity Line (Lieferanten und Geschäftspartner), mehrsprachig, anonym, extern betrieben.

Breite Stakeholder-Einbindung (z. B. externe Stakeholder-Befragung, Mitarbeitendengremien, Lieferantenkontakte).
2024: 99 Teilnehmende aus 11 Gruppen bei Materialitätsanalyse.

Beschwerdemechanismen: Geberit Integrity Line (Mitarbeitende), Integrity Line (Lieferanten und Geschäftspartner), mehrsprachig, anonym, extern betrieben; Mitarbeitendenbefragungen.

ESG-Governance

Einbindung von Stakeholdern

Wesentlichkeitsanalyse

Eigene Mitarbeitende

Mitarbeitende in der Wertschöpfungskette

Identifikation und Bewertung negativer Auswirkungen

ESG-bezogene Risiken sind Teil des Risikomanagements.

Risikoanalysen in der Lieferkette auf Basis von Länder- und Warengruppen-risiken. Jährliche Reklassifikation. Kombination aus Risikoanalyse, Audits, Selbstdeklaration.

Risikomanagement

Wesentlichkeit

Richtlinien zur Vermeidung, Minderung und Wiedergutmachung tatsächlicher oder potenzieller negativer Auswirkungen

Umweltmanagementsysteme (ISO 14001), interne CO2-Bepreisung, Energieeffizienzprogramme, Nachhaltigkeitsstrategie, CO2-Strategie.

Menschenrechtserklärung, Verhaltenskodex für Mitarbeitende, Lieferantenkodex. Regelmässige Audits, Schulungen.

Klimawandel und Energie

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Unternehmenskultur und Kartellrecht

Massnahmen

Umfassende Massnahmen der CO2-Strategie, Energie-Masterplan, Ecodesign. Interner CO2-Preis als Bewertungsinstrument für Investitionen.

Schulungen im Einkauf, risikobasierte Audits, Korrekturmassnahmen, Eskalation bei Nichteinhaltung bis zur Vertragsauflösung.

Klimawandel und Energie

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Unternehmenskultur und Kartellrecht

Wirksamkeitskontrolle

Fortschrittsmessung über Kennzahlen zu CO2, Energie, Materialeffizienz.

Auditberichte, ESG-Bewertung von Lieferanten aus Hochrisikoländern, Fortschrittsberichte, KPI-Monitoring. Berichterstattung im Nachhaltigkeitsbericht und UNGC-Fortschrittsbericht.

Risikomanagement

Klimawandel und Energie

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Unternehmenskultur und Kartellrecht