KI durchforstet Datenberge
Zusammen mit dem internen KI-Kompetenz-Center von Geberit entwickeln interdisziplinäre Teams KI-Agenten, die Arbeitsabläufe automatisieren und den Alltag effizienter machen.
«Ich kann grosse Datenmengen schnell analysieren und Muster erkennen», erklärt der Microsoft Copilot, ein digitaler Assistent auf Basis künstlicher Intelligenz (KI), auf die Frage nach der Stärke dieser Technologie. Doch wie lässt sich dieses Potenzial nutzen? 2024 baut Geberit das interne KI-Kompetenz-Center auf. Das Expertenteam organisiert sogenannte Hackathons, bei denen Mitarbeitende in kurzer Zeit konkrete Anwendungen entwickeln – etwa KI-Agenten, die eigenständig Aufgaben erfüllen.
Gesamtes Wissen verfügbar
Ein erstes Projekt ist die Teilautomatisierung der Beantwortung von externen Anfragen zur Nachhaltigkeit. Die Reportingpflichten in diesem Bereich steigen stetig, Ratingplattformen verlangen bis zu 500 präzise Antworten zur Nachhaltigkeitsleistung eines Unternehmens, basierend auf zahlreichen Dokumenten. «Ein KI-Agent erschliesst unser gesamtes Wissen über ökologische, soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit und kann dabei helfen, die vielen Fragen exakt und belegbar zu beantworten», sagt Iwona Swietlik, verantwortlich für Nachhaltigkeitskommunikation und ‑reporting.
Mehr Zeit für das Wesentliche
Für François Rüf, Leiter des KI-Kompetenz-Centers, sind die Hackathons gute Beispiele dafür, wie künstliche Intelligenz repetitive Aufgaben teilautomatisieren kann: «So können sich unsere Experten auf das Wesentliche konzentrieren, statt Zeit mit der Informationssuche zu verbringen.»