Maschineneinrichter und Schichtleiter Tobias Höhn kümmert sich in den Produktionshallen von Rapperswil-Jona (CH) um Qualitätskontrollen von 60 Spritzgussmaschinen. Eine Frühschicht in Bildern.
Langweilig wird es nie, weil jede Maschine anders ist.
Kurz vor 5 Uhr startet die Frühschicht von Tobias Höhn in Rapperswil-Jona. Als Maschineneinrichter der Produktionslinie für Komponenten von Abwasserleitungen verschafft er sich einen Überblick über Störungen, Umrüstarbeiten und Personalbestand.Mit seinem Team ist er für den reibungslosen Betrieb von 60 Spritzgussmaschinen verantwortlich.Gegen 7 Uhr gibt es eine kleine Stärkung.Danach findet das sogenannte Puls-Meeting statt – ein bereichsübergreifender Austausch über Produktivität, Ausschuss und Maschinenstörungen.Kurz vor 9 Uhr meldet eine Maschine eine Störung. «Langweilig wird es nie, weil täglich neue Herausforderungen auftauchen und jede Maschine anders ist.»Gegen 10 Uhr muss eine Spritzgussmaschine planmässig umgerüstet und mit einer neuen Spritzform ausgestattet werden. Mit dem Hallenkran hievt Tobias Höhn die tonnenschwere Spritzform vorsichtig in die Höhe.10:45 Uhr: Letzte Handgriffe – dann ist sie eingespannt.Nach dem Umrüsten folgt die Erstmusterkontrolle am Prüfstand. Alle Winkel, Längen, Dicken und Durchmesser müssen genauen Vorgaben entsprechen, damit das Formstück auf der Baustelle verwendet werden kann.12 Uhr: Kurz vor Schichtende sieht sich Tobias Höhn die Personalplanung an. Seit Anfang 2025 ist er Schichtleiter. «Die Firma investiert in ihre Mitarbeitenden, das weiss ich zu schätzen.»